Bewegungstherapie / Krankengymnastik

wer rastet... der rostet...

In der Bewegungstherapie unterscheiden wir grob zwei Kategorien. Die aktive Bewegungstherapie und die passive Bewegungstherapie. bei der aktiven Bewegung wird das Tier dazu gebracht, gewisse Bewegungen oder Abläufe von sich aus zu absolvieren. Bei der passiven Bewegung wird das Tier von dem Therapeuten bewegt.

Die Krankengymnastik bedient sich einer Kombination aus diesen Kategorien, um je nach Krankheitsbild gezielte Übungen zur Genesung zu forcieren.

Aktive Bewegungstherapie:


Das Ziel ist es, den Hund aktiv die benötigten Bewegungen ausführen zu lassen. Hierzu gehören teils einfache Übungen wie Sitz, Platz, Steh, Schubkarre fahren, Pfote geben, Bergauf oder -ab laufen, Gewichtsverlagerungen, unterstützes Gehen, etc..

Oft kommen auch Geräte als Hilfsmittel zum Einsatz, hierzu zählen unter anderem: Gewichtsmanschetten, Terrabänder, Stangen, Trampolin, Cavaletti, Laufband, Gymnastikbälle, Hürden, Balancekissen, Schaukelbretter, Laufsteg, Slalomkegel ...

Ziele sind je nach Bedarf unterschiedlich ausgelegt und reichen von einem simplen Muskelaufbau über Steigerung des Reaktionsvermögens hin zu Reflexschulungen sowie die Beseitigung von Schonhaltungen und bilden so einen Kernteil bei der Behandlung vieler verschiedener Krankheitsbilder.

Passive Bewegungstherapie:


Neben der Kontrollfunktion, wie z.B. das Bestimmen des Bewegungsradius, Schmerzempfinden etc. Dient die passive Bewegung häufig bei noch nicht belastbaren Körperstellen dem Abbau von Muskeln und dem Verlust von Bewegungsfähigkeit entgegen zu wirken, bis die Heilung weiter fortgeschritten ist.

Auch ist sie ein wichtiger Teil um den Verlauf von degenerativen Erkrankungen entgegen zu wirken.